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BISON - für Köche -2/2-
Bisonfleisch ist durch seinen einzigartigen, edlen Geschmack für fast alle bekannten Fleischgerichte geeignet!
Dem kreativen Koch sind keine Grenzen gesetzt , jedoch der Zubereitung . Die fehlenden Fettstrukturen, die sonst als Hitze-Isolatoren wirken, lassen die feinen Fleischfasern viel schneller garen als gewohnt. Man kann bei mittlerer Hitze die halbe Garzeit von Rindfleisch veranschlagen. Gut kontrolliert und feucht gehalten wird zartester Fleischgenuss zur Realität. 
Zu hohe und zu lange Hitzeeinwirkung, in Kombination mit Wassermangel, lässt das Fleisch zäh werden. Bisonfleisch hat ca. 30 % weniger Wasser als Rindfleisch. Es schrumpft deshalb kaum, darf darum nicht so lange schmoren, um nicht aus zu trocknen. Beim Würzen sollte man den Eigengeschmack nicht überdecken, also auch hier etwas Zurückhaltung üben. 
Fazit:  Bisonfleisch mit niedriger bis mittlerer Temperatur ( 140 -160 ° C ) langsam braten, feucht halten (empfohlene Garstufe: medium), kontrolliertes  "köcheln" bringt zarteste Erfolge, sparsam mit Gewürzen umgehen und die Schnittarten der Fleischstücke differenzieren. Für den professionellen Koch gibt es noch einen interessanten Betrachtungspunkt: 
Kurze Garzeiten bei halber Hitze bringen Energie- und Zeitersparnis und somit einen positiven Wirtschafts- oder Kalkulationseffekt. 
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